Das kleine Einmaleins

Schaut mal worauf ich gestoßen bin!


1) Stoffe werden grundsätzlich RECHTS AUF RECHTS zusammengehnäht - wenn es nicht ausdrücklich anders verlangt wird.

2) Ab einer Nahtlänge von ca. 25 cm sollte man Stecknadeln verwenden. (Ok, man kann es auch bleiben lassen, aber dann ist man entweder sehr gut - oder einfach nur schlampig.)

3) Wendeöffnungen haben eine Existenzberechtigung. Es ist schlicht unmöglich, einen Stoff auf rechts zu wenden, wenn man ihn rundum vollständig zugenäht hat.

4) Henkel, Trageriemen und Laschen, die VOR dem Wenden einer Tasche o.ä. angenäht werden, sollten nach INNEN zeigen.

5) Reißverschlüsse sollten wenigstens halb geöffnet sein, ehe man die letzte Naht schließt.

6) Schnittmuster enthalten manchmal eine Nahtzugabe, manchmal nicht. Manchmal ist die NZG 1 cm breit, manchmal nur 0,75 cm. Es lohnt sich, vor dem Schneiden die Anleitung zu lesen.

7) Gibt es eine deutsche Entsprechung für den englischen Merksatz "Measure twice, cut once"? Klingt auf deutsch nicht so schön ('Messe zweimal, schneide einmal'), ist aber unbedingt zu beachten.

8) Auch wenn Patchworker sich damit selten abgeben müssen: Manche Nähte sollte man am Anfang und am Ende wirklich vernähen. Dafür ist die 'Rückwärts-Taste' an der Nähmaschine da. Wenn die Nähmaschine sogar eine eigene Funktionstaste für das Verriegeln von Nähten hat - nutze sie!

9) Fingerhüte sind nicht altmodisch, sondern nützlich. Sie verhindern, dass man nach 1 Stunde Handarbeit eine blutige Fingerkuppe hat. Pflaster sind kein adäquater Ersatz!

10) Das Bügeleisen ist dein Freund, nicht dein Feind - beim Nähen ;-). Wer Knicke und Falten in dem zu verarbeitenden Stoff bis zum Schluss ignoriert, muss sich über Beulen und unsaubere Ergebnisse nicht wundern.
(gefunden hier)

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